Immobilien-Glossar
Über 103 Fachbegriffe aus Immobilienkauf, Baufinanzierung, Steuerrecht und Mietrecht – verständlich erklärt, mit Links zu ausführlichen Ratgebern.
A
Großstädte mit höchster Liquidität und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt: München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Stuttgart.
Mehr erfahren →Steuerlicher Abzug für den Wertverzehr eines Wirtschaftsgutes — bei Immobilien für Vermieter: 2 % p.a. über 50 Jahre.
Mehr erfahren →Absetzung für Abnutzung — steuerliche Abschreibung von Gebäuden für Vermieter: 2 % p.a. über 50 Jahre.
Mehr erfahren →Schadstoffe oder Umweltverschmutzung im Boden eines Grundstücks — können Wert erheblich mindern.
Mehr erfahren →Steuerformular für Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung — muss jeder Vermieter in der Steuererklärung ausfüllen.
Mehr erfahren →Klassisches Baudarlehen mit gleichbleibenden Monatsraten (Annuität), bestehend aus Zins- und Tilgungsanteil.
Mehr erfahren →Neue Finanzierung nach Ablauf der Zinsbindung — wichtig: rechtzeitig vergleichen, nicht automatisch bei der Hausbank bleiben.
Mehr erfahren →Eintragung im Grundbuch, die den vereinbarten Eigentumsübergang sichert — schützt den Käufer zwischen Vertrag und Eintrag.
Mehr erfahren →B
Mittelgroße Städte mit stabiler Nachfrage und oft besseren Mietrenditen als A-Städte, z. B. Leipzig, Hannover, Augsburg, Freiburg.
Mehr erfahren →Behördliche Erlaubnis zur Errichtung oder wesentlichen Veränderung eines Gebäudes.
Mehr erfahren →Sachverständiger, der Mängel und Schäden an einer Immobilie bewertet — bei Kauf eines Bestandsobjekts empfohlen.
Mehr erfahren →Staatliche Förderung für Familien beim Erstkauf einer Immobilie — Programm 2021 ausgelaufen, Nachfolger in Diskussion.
Mehr erfahren →Staatliche Förderung für Familien beim Erstkauf — seit 2021 ausgelaufen; aktuell kein Nachfolgeprogramm.
Mehr erfahren →Spar-Darlehens-Kombination: Ansparphase mit staatlicher Förderung, dann Niedrigzinsdarlehen.
Mehr erfahren →Zinsen für Baufinanzierungen — abhängig von EZB-Politik, Kapitalmarkt und Bonität des Kreditnehmers.
Mehr erfahren →Verbindlicher Stadtplan, der vorschreibt, was auf einem Grundstück gebaut werden darf — Höhe, Nutzung, Abstand.
Mehr erfahren →Eintragung eines Darlehens als Grundschuld im Grundbuch — Sicherheit für die finanzierende Bank.
Mehr erfahren →Verhältnis von Darlehenssumme zu Immobilienwert — je niedriger, desto besser die Kreditkonditionen.
Mehr erfahren →Von der Bank intern ermittelter nachhaltiger Wert einer Immobilie — meist 10–20 % unter dem Kaufpreis.
Mehr erfahren →Umlagefähige laufende Kosten einer Immobilie (Wasser, Heizung, Müll etc.) — abzugrenzen von nicht umlagefähigen Kosten.
Mehr erfahren →Durchschnittlicher Lagewert je m² Grundstück — vom Gutachterausschuss ermittelt und als Bewertungsbasis genutzt.
Mehr erfahren →D
Behördlicher Schutzstatus für historische Gebäude — mit Pflichten, aber auch erheblichen Steuervorteilen (erhöhte AfA).
Mehr erfahren →E
Der tatsächliche Jahreszins inklusive Nebenkosten — Vergleichsgröße bei Finanzierungsangeboten (nicht der Nominalzins).
Mehr erfahren →Energetischer Standard für Gebäude — je niedriger die Zahl (EH 40, 55), desto energieeffizienter und förderfähiger.
Mehr erfahren →Kündigung durch den Vermieter, wenn er die Wohnung für sich oder enge Familienmitglieder benötigt.
Mehr erfahren →Das eigene Kapital, das du beim Immobilienkauf einbringst — z. B. Ersparnisse, Wertpapiere oder Eigenleistung.
Mehr erfahren →Eigenerbrachte Arbeit beim Bau oder der Renovierung — kann als Eigenkapitalersatz in die Finanzierung eingebracht werden.
Mehr erfahren →Selbstbewohnte Immobilie — steuerlich anders behandelt als Kapitalanlage: keine AfA, aber Steuerfreiheit beim Verkauf.
Mehr erfahren →Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch — finales Stadium des Immobilienkaufs.
Mehr erfahren →Pflichtdokument bei Verkauf und Vermietung, das den Energiebedarf einer Immobilie nach Klassen A+ bis H bewertet.
Mehr erfahren →Recht, auf einem fremden Grundstück zu bauen und die Immobilie zu nutzen — gegen jährlichen Erbbauzins.
Mehr erfahren →Kosten für Reparaturen, die den bestehenden Zustand einer Immobilie erhalten — sofort steuerlich absetzbar.
Mehr erfahren →Bewertungsmethode für Mietobjekte: Wert ergibt sich aus dem kapitalisierten Jahresmietertrag plus Bodenwert.
Mehr erfahren →F
Amtliche Karte, die die Lage und Grenzen eines Grundstücks darstellt — Pflicht beim Kauf.
Mehr erfahren →Baudarlehen, das bis zu 24 Monate im Voraus zu aktuellen Konditionen abgeschlossen wird — Schutz vor Zinsanstieg.
Mehr erfahren →G
Wer innerhalb von 5 Jahren mehr als 3 Objekte kauft und verkauft, gilt als gewerblicher Händler — mit Gewerbesteuerpflicht.
Mehr erfahren →Offizielles Register, das Eigentumsverhältnisse und Belastungen einer Immobilie dokumentiert.
Mehr erfahren →Steuer auf den Kauf von Grundstücken und Immobilien — je nach Bundesland 3,5 bis 6,5 % des Kaufpreises.
Mehr erfahren →Belastung eines Grundstücks als Sicherheit für ein Darlehen — eingetragen im Grundbuch.
Mehr erfahren →Jährliche Steuer auf Grundstücke und Gebäude — ab 2025 nach reformierter Berechnungsgrundlage.
Mehr erfahren →H
Monatlicher Beitrag von Eigentümern in einer WEG für gemeinschaftliche Kosten: Verwaltung, Instandhaltung, Rücklage.
Mehr erfahren →Versicherung für den beweglichen Haushaltsinhalt gegen Einbruch, Feuer und Wasserschäden.
Mehr erfahren →Professionelles Unternehmen, das Mietobjekte oder WEGs verwaltet — gegen Jahresgebühr, steuerlich absetzbar.
Mehr erfahren →Jährliche Abrechnung der Heizkosten gemäß Heizkostenverordnung — 50–70 % nach Verbrauch, Rest nach Fläche.
Mehr erfahren →Baukosten, die die Immobilie verbessern oder erweitern — müssen über die Nutzungsdauer abgeschrieben werden.
Mehr erfahren →I
Überbewertung von Immobilien durch spekulative Nachfrage — beim Platzen fallen Preise stark.
Mehr erfahren →Maßnahmen, die den ursprünglichen Zustand einer Immobilie erhalten — Pflicht des Vermieters.
Mehr erfahren →Pflichtreserve in einer WEG für künftige Reparaturen und Modernisierungen am Gemeinschaftseigentum.
Mehr erfahren →J
Betriebskostenabrechnung in einer WEG — jährliche Aufstellung aller Kosten und Hausgeldzahlungen.
Mehr erfahren →K
Immobilie, die zur Vermietung gekauft wird — im Gegensatz zur selbst genutzten Eigentumsimmobilie.
Mehr erfahren →Alle zusätzlichen Kosten beim Immobilienkauf: Grunderwerbsteuer, Notar, Makler — insgesamt ca. 8–12 %.
Mehr erfahren →Der vereinbarte Preis für die Immobilie — Grundlage für Grunderwerbsteuer und Finanzierungssumme.
Mehr erfahren →Notariell beurkundeter Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer über den Erwerb einer Immobilie.
Mehr erfahren →Kreditanstalt für Wiederaufbau — staatliche Förderbank, die zinsgünstige Darlehen für Immobilienkäufer bietet.
Mehr erfahren →Mietvertragsklausel, die kleine Reparaturen (bis 100–150 €) auf den Mieter überträgt.
Mehr erfahren →L
Zustand eines Grundstücks ohne Belastungen wie Grundschulden, Dienstbarkeiten oder Wohnrechte.
Mehr erfahren →Prozentualer Anteil ungenutzter Wohnfläche in einem Markt — niedrige Quote = hohe Nachfrage.
Mehr erfahren →Ungenutzte Immobilie — verursacht Kosten ohne Einnahmen; bei Kapitalanlage immer Risikopuffer einplanen.
Mehr erfahren →M
Erfolgshonorar des Immobilienmaklers — seit 2020 je zur Hälfte von Käufer und Verkäufer zu zahlen.
Mehr erfahren →Übergeordnete geografische Lage einer Immobilie: Stadt, Region, Wirtschaftskraft — entscheidet über langfristige Wertentwicklung.
Mehr erfahren →Anpassung der Miete an die ortsübliche Vergleichsmiete — maximal 20 % in 3 Jahren (Kappungsgrenze 15 % in angespannten Märkten).
Mehr erfahren →Sicherheitsleistung des Mieters an den Vermieter — maximal 3 Monatskaltmieten (§ 551 BGB).
Mehr erfahren →Bürgschaft statt Barkaution — ersetzt bis zu 3 Monatsmieten als Sicherheitsleistung.
Mehr erfahren →Gesetzliche Begrenzung der Miete bei Neuvermietung auf max. 10 % über dem Mietspiegel in angespannten Märkten.
Mehr erfahren →Kennzahl für Anlageimmobilien: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis mal 100 = Prozent-Rendite.
Mehr erfahren →Dokument vom Vorvermieter, das bestätigt, dass ein Mieter keine Schulden hinterlassen hat.
Mehr erfahren →Übersicht über die ortsüblichen Vergleichsmieten einer Stadt — Grundlage für Mieterhöhungen und Mietpreisbremse.
Mehr erfahren →Das unmittelbare Umfeld einer Immobilie: Nachbarschaft, Infrastruktur, Anbindung, Lärm.
Mehr erfahren →Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen — max. 8 % der Modernisierungskosten p.a. auf Mieter umlegbar.
Mehr erfahren →N
Zusätzliche Kosten neben der Kaltmiete: Heizung, Wasser, Müll, Hausmeister etc. — teilweise auf Mieter umlegbar.
Mehr erfahren →Miete ohne Betriebskosten und Heizkosten — Grundlage für Mietrenditeberechnung und Mietpreisbremse.
Mehr erfahren →Nutzungsrecht an einer fremden Immobilie — z. B. Wohnrecht, auch wenn das Eigentum übertragen wurde.
Mehr erfahren →Treuhänderkonto beim Notar, auf das der Käufer den Kaufpreis überweist — Auszahlung erst nach Eigentumsübergang.
Mehr erfahren →Pflichtgebühren beim Immobilienkauf für die notarielle Beurkundung des Kaufvertrags — ca. 1–1,5 % des Kaufpreises.
Mehr erfahren →P
Kaufpreis geteilt durch Jahreskaltmiete — ein Faktor von 25 entspricht 4 % Bruttomietrendite.
Mehr erfahren →Rückgang von Immobilienpreisen nach einer Überbewertungsphase — Deutschland 2022–2023: −10 bis −20 % in Top-Lagen.
Mehr erfahren →R
Der nach Ablauf der Zinsbindungsfrist noch offene Darlehensbetrag — muss dann neu finanziert (Anschlussfinanzierung) werden.
Mehr erfahren →Versicherung, die im Todesfall eine Summe auszahlt — beim Hauskauf oft zur Absicherung der Restschuld.
Mehr erfahren →S
Immobilienbewertung über Bau-/Herstellungskosten des Gebäudes plus Bodenwert minus Alterswertminderung.
Mehr erfahren →Steuer auf die unentgeltliche Übertragung von Vermögen zu Lebzeiten — mit Freibeträgen je nach Verwandtschaft.
Mehr erfahren →Wirtschaftsauskunftei, die Kreditwürdigkeit bewertet — wichtige Grundlage bei Baufinanzierungsanträgen.
Mehr erfahren →Renovierungsarbeiten wie Streichen und Tapezieren — gehören grundsätzlich zum Vermieter, können aber vertraglich übertragen werden.
Mehr erfahren →Formular, in dem potenzielle Mieter ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse offenlegen.
Mehr erfahren →Kauf von Gesellschaftsanteilen statt der Immobilie direkt — ermöglicht Umgehung der Grunderwerbsteuer bei großen Deals.
Mehr erfahren →Außerplanmäßige Rückzahlung eines Teils des Baudarlehens, um Laufzeit und Zinskosten zu senken.
Mehr erfahren →Einkommensteuer auf Gewinne aus Immobilienverkäufen, die innerhalb von 10 Jahren und ohne Eigennutzung erfolgen.
Mehr erfahren →Verkaufsgewinn bei Immobilien ist steuerfrei nach 10 Jahren Haltefrist oder bei Eigennutzung in den letzten 3 Jahren.
Mehr erfahren →T
Notariell beurkundetes Dokument, das eine Immobilie in Sonder- und Gemeinschaftseigentum aufteilt.
Mehr erfahren →Prozentualer Anteil des Darlehens, der jährlich zurückgezahlt wird. Empfehlung: mindestens 2 % p.a.
Mehr erfahren →V
Bewertungsmethode für Immobilien durch Vergleich mit ähnlichen, tatsächlich verkauften Objekten in der gleichen Lage.
Mehr erfahren →Objektiver Marktwert einer Immobilie — vom Gutachter nach Vergleichs-, Ertrags- oder Sachwertverfahren ermittelt.
Mehr erfahren →Gewähltes Gremium der Eigentümergemeinschaft, das die Verwaltung kontrolliert und unterstützt.
Mehr erfahren →Gebühr, die bei vorzeitiger Kreditablösung anfällt — als Ausgleich für entgangene Zinseinnahmen der Bank.
Mehr erfahren →W
Wohnungseigentümergemeinschaft — Zusammenschluss aller Eigentümer in einem Mehrfamilienhaus mit gemeinsamen Rechten und Pflichten.
Mehr erfahren →Vorausschauende Planung der WEG-Kosten für das kommende Jahr — Grundlage für den Hausgeldbetrag.
Mehr erfahren →WBS — Berechtigungsnachweis für Sozialwohnungen, ausgestellt bei Einkommensgrenzen.
Mehr erfahren →Die anrechenbare Fläche einer Wohnung nach WoFlV — Balkon zählt nur anteilig, Keller gar nicht.
Mehr erfahren →Sonderform des Eigentums bei Eigentumswohnungen — mit Sondereigentum und Miteigentum am Gemeinschaftseigentum.
Mehr erfahren →Eigenes Grundbuchblatt für jede Eigentumswohnung — zeigt Eigentümer, Sondernutzungsrechte und Belastungen.
Mehr erfahren →Z
Befristeter Mietvertrag — nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen wirksam (§ 575 BGB).
Mehr erfahren →Zeitraum, für den der Zinssatz des Baudarlehens festgeschrieben ist — meist 5 bis 20 Jahre.
Mehr erfahren →Ü
Schriftliches Protokoll beim Einzug und Auszug, das den Zustand der Wohnung und Zählerstände festhält.
Mehr erfahren →1
Haltefrist für Immobilien — nach 10 Jahren ist der Verkaufsgewinn bei Kapitalanlagen steuerfrei (§ 23 EStG).
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