Grunderwerbsteuer Sachsen: 3,5 % — Günstig im Deutschlandvergleich
Grunderwerbsteuer Sachsen: 3,5 %
Sachsen gehört zu den wenigen Bundesländern, die den Grunderwerbsteuersatz von 3,5 % nicht erhöht haben (wie Bayern). Das macht Sachsen im Nebenkosten-Vergleich attraktiv — besonders bei den stark gestiegenen Kaufpreisen in Leipzig und Dresden.
Rechenbeispiel Leipzig
| Kaufpreis | GrESt (3,5 %) | Ersparnis vs. NRW (6,5 %) |
|---|---|---|
| 200.000 € | 7.000 € | 6.000 € weniger als NRW |
| 350.000 € | 12.250 € | 10.500 € weniger als NRW |
| 500.000 € | 17.500 € | 15.000 € weniger als NRW |
Gesamte Kaufnebenkosten in Sachsen
| Kostenart | Prozentsatz | Bei 300.000 € |
|---|---|---|
| Grunderwerbsteuer | 3,5 % | 10.500 € |
| Notar + Grundbuch | 1,7 % | 5.100 € |
| Makler (50 %) | 3,57 % | 10.710 € |
| Summe | ca. 8,8 % | 26.310 € |
Leipzig als Investitionsstandort
Leipzig bietet 2025 eine der interessantesten Kombinationen:
- Günstige Grunderwerbsteuer (3,5 %)
- Noch moderate Kaufpreise (2.500–4.500 €/m²)
- Stark steigende Mieten (+18 % seit 2022)
- Hohe Mietrenditen (4–6 % Brutto)
- Bevölkerungswachstum und junge Altersstruktur
Dresden im Vergleich zu Leipzig
| Kennzahl | Leipzig | Dresden |
|---|---|---|
| Kaufpreis (Ø Wohnung €/m²) | 2.800–4.200 | 3.000–4.500 |
| Mietpreis (Ø Kalt €/m²) | 10–13 € | 9–12 € |
| Bruttomietrendite (ca.) | 4,0–5,5 % | 3,5–5,0 % |
| Bevölkerungswachstum | +1,5 %/Jahr | +0,8 %/Jahr |
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Grunderwerbsteuer Sachsen
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Kaufnebenkosten
Häufige Fragen
Stand 2025 nein. Sachsen und Bayern sind die einzigen Länder, die bei 3,5 % geblieben sind — politisch gewollt als Standortvorteil.
Ja, Sachsen bietet eine der besten Kombinationen aus Mietrendite, günstigem Kaufpreis und niedrigen Nebenkosten in Deutschland.